Einsparungen beim Freiwilligendienst „Katastrophe“
Die zahlreichen Unterschriften machten deutlich, dass die aktuellen Bedingungen in den Freiwilligendiensten bereits länger nicht mehr tragbar seien, erklärte die Antragstellerin Marie Beimen, die aktuell ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Marienkrankenhaus Schwerte leistet. Dass die Bundesregierung die Freiwilligendienste zusammenkürzen wolle und in Kauf nehme, dass jeder vierte Platz in einer Einsatzstelle wegfalle, sei eine Katastrophe. „Wir werden bei unserer Anhörung ganz klarmachen: Wir brauchen jetzt eine Stärkung, keine Streichung“, erklärte sie.Durch die geplanten Streichungen seien viele Einsatzstellen und Strukturen gefährdet, erklärte Beimen. Wenn jeder vierte Freiwilligenplatz wegfallen würde, wären das bundesweit rund 30.000 Freiwillige.Mehr als 40.000 Menschen haben bereits unterschrieben! Noch mindestens 10.000 Stimmen brauchen wir. +++ Dafür bleiben sechs Tage. Deswegen jetzt nochmal alle Kräfte mobilisieren, sammeln und unterschreiben. Analog und digital. Wir sind #freiwilligstark! Gemeinsam mit Euch! pic.twitter.com/gLCgN6s8Q3
— Freiwilligendienst stärken! (@fwdstaerken) June 30, 2023

