Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Verlust in Höhe von 33,2 Millionen Euro abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr sei das eine Verbesserung um 5,3 Millionen Euro, teilte der Rundfunkrat des Senders in Leipzig mit. Der gesunkene Fehlbetrag sei vor allem auf gestiegene Beitragserträge zurückzuführen. Dieses Plus war die Folge eines Abgleichs von Meldedaten.
Laut Intendant Ralf Ludwig wurde der Verlust des Jahres 2023 durch Rücklagen ausgeglichen. Diese Möglichkeit bestehe ab dem kommenden Jahr nicht mehr, da die Rücklagen dann aufgebraucht seien. Daher müsse der MDR mit Beginn der neuen Rundfunk-Beitragsperiode 2025 bis 2028 die laufenden Ausgaben vollständig durch die laufenden Erträge decken. Der Sender habe ein bis 2028 laufendes Sparprogramm von insgesamt 160 Millionen Euro aufgelegt, das alle Bereiche betreffe.
