Landesregierung: KI wird nicht zu massiven Entlassungen führen

Die baden-württembergische Landesregierung betrachtet generative Künstliche Intelligenz (KI) als eine Technologie, die zwar den Arbeitsmarkt nachhaltig verändert, aber nicht grundlegend Arbeitsplätze vernichtet. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in einer am Montag veröffentlichten Antwort auf einen Antrag der AfD-Landtagsfraktion mitteilte, sind nach aktuellen Studien rund 40 Prozent der Beschäftigten in Tätigkeiten aktiv, die durch digitale Technologien und KI automatisierbar sind. Insbesondere betreffe das aber Routineaufgaben bei Berufseinsteigern, wie Bürotätigkeiten, Übersetzungen oder Recherche.

Hoch qualifizierte Arbeitskräfte etwa in Softwareentwicklung, Marketing und Rechtsberatung müssten ihre Fähigkeiten demnach anpassen, würden aber weiter anspruchsvolle Aufgaben übernehmen, die nicht automatisiert werden könnten. Die Landesregierung betont, dass Fort- und Weiterbildungen entscheidend sind, um Beschäftigte auf die Veränderungen vorzubereiten und die Chancen der KI zu nutzen. Das Land fördert deshalb Weiterbildung und Qualifizierung mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds. (2868/10.11.2025)

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