Landesregierung blickt positiv auf Zwischenbilanz der Ruhr-Konferenz

Die nordrhein-westfälische Landesregierung ist zufrieden mit dem Fortschritt der Projekte der Ruhr-Konferenz. Ende 2024 seien von den 73 im Jahr 2018 erarbeiteten Projektvorschlägen 42 erfolgreich abgeschlossen und 16 weitere in Umsetzung, erklärte das Kommunalministerium am Mittwoch in Düsseldorf. 15 Projektvorschläge würden nicht weiterverfolgt. Die 2018 gestartete Ruhr-Konferenz soll dazu beitragen, den Strukturwandel im Ruhrgebiet zu unterstützen.

„Viele Projekte sind inzwischen feste Bestandteile der regionalen Strukturentwicklung geworden und wirken über das Ruhrgebiet hinaus“, sagte Josef Hovenjürgen, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium nachdem das Landeskabinett den vierten Fortschrittsbericht der Konferenz beschlossen hatte. „Die Chancenregion Ruhr ist keine Vision mehr, sondern gelebte Realität.“

Die Projekte sind in den fünf Bereichen Mobilität und Verkehr, Wirtschaft und Arbeit, gelebte Vielfalt und Zusammenhalt, Energie, Klima und Umwelt sowie Bildung und Forschung angesiedelt. Als besonders erfolgreiches Beispiel wurde etwa die Research Alliance Ruhr genannt, bei der die Ruhr-Universität Bochum, die TU Dortmund und die Universität Duisburg-Essen gemeinsam zu zentralen Zukunftsthemen arbeiten. Auch die Sicherheitskooperation Ruhr (SiKo Ruhr), in der Polizei, Zoll, Bundespolizei und Kommunen gemeinsam gegen sogenannte Clankriminalität vorgehen, und die TalentWerkstätten für junge Menschen aus benachteiligten Quartieren gehören dazu.

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