Angesichts des Streits in der Bundesregierung über die Ausgaben für die geplante Kindergrundsicherung dringt die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, auf eine auskömmliche Finanzierung. Armut sei biblisch gesehen ein Skandal, sagte die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen in Dortmund.
„Kinder, die in Armut groß werden, sind in vielen Bereichen völlig ausgeschlossen von der Teilhabe am Leben“, erklärte die EKD-Ratsvorsitzende. Wer als Kind keine Chance habe, habe auch später als Erwachsener keine mehr. „Man kann gar nicht genug für die Kindergrundsicherung tun“, sagte Kurschus: „Je mehr, desto besser.“
