Kurhessische Kirche verliert konstant Mitglieder

Der Negativtrend bei der Mitgliederentwicklung in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hält an. Wie Vizepräsidentin Katharina Apel vor der kurhessischen Synode im nordhessischen Hofgeismar sagte, habe die EKKW im laufenden Jahr bis zum 31. Oktober rund 15.400 Mitglieder verloren. Damit gehörten ihr zu diesem Stichtag rund 715.000 Menschen an. Ende 2022 umfasste sie noch 730.400 Menschen, was im Vergleich zum Vorjahr einen Verlust von rund 19.000 Mitgliedern bedeutete.

Diese Zahlen gehen aus dem Finanzbericht der Vizepräsidentin hervor, den sie der Synode vorlegte. Die Verluste in den Jahren 2020 (minus 2,15 Prozent), 2021 (minus 2,3 Prozent) und 2022 (minus 2,54 Prozent) lägen auch deutlich höher als der in der sogenannten Freiburger Studie angenommene Wert, die für die kurhessische Kirche ein Minus von durchschnittlich 1,3 Prozent jährlich prognostiziert hatte.

Bis einschließlich Mittwoch, 29. November, tagen die Synodalen in der Evangelischen Tagungsstätte in Hofgeismar. Weitere Tagesordnungspunkte sind unter anderem die Haushalts- und Finanzplanung, die Finanzierung der Diakonie und die aktuellen Entwicklungen im Reformprozess der EKKW.

👋 Unser Social Media