Krieg im Sudan: Malteser schulen Krankenhaus-Personal

Die Malteser entsenden ein siebenköpfiges Experten-Team in die sudanesische Hafenstadt Port Sudan, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern zu schulen. Durch den seit mehr als zweieinhalb Jahren währenden Krieg zwischen Paramilitärs der RSF und den sudanesischen Streitkräften sei die Gesundheitsversorgung nahezu zusammengebrochen, teilte die katholische Hilfsorganisation am Donnerstag in Köln mit. Bis zu 80 Prozent der Gesundheitseinrichtungen seien nicht funktionsfähig, der Mangel an medizinischem Fachpersonal sei hoch.

„Weil immer mehr Fachpersonal wegen der Gewalt das Land verlässt, arbeiten in den Krankenhäusern Menschen, die für die Arbeit nicht ausreichend ausgebildet sind“, erklärte Edo Lihic, Einsatzleiter der Sudan-Nothilfe von Malteser International. Das Malteser-Team aus ehrenamtlichen Sanitäterinnen, Pflegern und einer Ärztin werde deshalb rund 200 Personen schulen, die in den Gesundheitseinrichtungen arbeiten. Trainiert werden sollten Fähigkeiten zur Wiederbelebung, zur Behandlung von Schwerverletzten und Knochenbrüchen.

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