Kirchen laden zum Gedenken am Volkstrauertag ein

Zum Volkstrauertag am Sonntag erinnern viele Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) an die Verstorbenen des vergangenen Jahres sowie an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. „In Gottesdiensten und Andachten wird für alle Verstorbenen eine Kerze entzündet und es werden ihre Namen verlesen“, teilte die EKM am Montag in Magdeburg mit.

Mancherorts laden Kirchengemeinden zu Kranzniederlegungen ein, wie am Zwangsarbeiter-Mahnmal im Stadtteil Frohe Zukunft in Halle (Saale), auf dem Friedhof von Tangermünde in der Altmark oder auf dem Neuen Friedhof in Lutherstadt Wittenberg. Oft geschieht das gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Andernorts gibt es besondere musikalische Veranstaltungen. So lädt die Gemeinde der Heilig-Kreuz-Kirche in Aschersleben im Salzlandkreis am Sonntagnachmittag zu „Musik & Meditation“ ein. Gespielt werden Werke von Antonin Dvorak (1841-1904), Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Antonio Vivaldi (1678-1741).

Bereits am Samstagnachmittag wird in der Stadtkirche St. Maximi in Merseburg das Requiem d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) aufgeführt. Es musizieren die Domkantorei Merseburg, die Merseburger Hofmusik sowie Solisten. „Kaum ein Werk der Musik ist derart von Mythen und Legenden umwoben wie das Requiem von Mozart“, sagte EKM-Sprecher Friedemann Kahl. Die Totenmesse sollte Mozarts letzte Komposition sein und wurde eines seiner beeindruckendsten und bekanntesten Werke.

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