Justus-Brinckmann-Preis geht an Veronika Beckh

Die Berliner Glaskünstlerin Veronika Beckh ist am Dienstagabend bei der Eröffnung der MK&G Messe im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe mit dem Justus-Brinckmann-Preis ausgezeichnet worden. Beckh ringe ihrem Werkmaterial „einzigartige biomorphe Formen und irisierende Farbschattierungen ab“, urteilte die Jury. Härte und Klarheit des Materials stünden in spannungsreicher Beziehung zu den Oberflächen und ihren Reflektionen des Lichtes. „Es ist ein gestalterisches Spiel der Gegensätze zwischen Illusion und Materialität.“

Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Der mit 2.500 Euro dotierte Förderpreis ging an die Künstlerin Alexandra Stein aus Halle an der Saale. Stein nutze Keramikgefäße wie Leinwände und erweitere ihr Werk um eine weitere räumliche Dimension, befand die Jury. Die Künstlerin gehe vom Objekt auf die Wand in den Raum. „Sie erzählt mit ihren Objekten und ihrer Formensprache Geschichten.“

Die Auszeichnung ist nach dem Mitbegründer des Museums, dem Kunstsammler Justus Brinckmann (1843-1915), benannt. Mit dem Preis werde jährlich eine herausragende Persönlichkeit des zeitgenössischen Kunsthandwerks ausgezeichnet, hieß es. Die Kunsthandwerksmesse mit über 50 Ausstellern ist noch bis zum 3. Dezember zu sehen.

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