Unter dem Titel „Eyes on Japan“ finden ab Freitag in Düsseldorf die 19. japanischen Filmtage statt. Bei der diesjährigen Ausgabe liege ein besonderes Augenmerk auf der Esskultur des fernöstlichen Landes sowie dem Norden des Inselstaats, kündigte das Filmmuseum an. Auf dem Programm mit japanischen Produktionen, die im Original mit deutschen oder englischen Untertiteln gezeigt werden, steht etwa „Kamome Diner“ aus dem Jahr 2006 um ein wenig erfolgreiches Café oder „Komada“ aus dem Jahr 2023 über die Erbin eines Familienunternehmens beziehungsweise einer Whisky-Destillerie. In „Das Streben nach Perfektion“ (2022) dreht sich alles um eine Tokioter Hotelküche.
Dem Norden Japans widmen sich Filme wie „Mochi“ aus dem Jahr 2020. Ein 15-jähriges Mädchen steht nach dem Verlassen seiner Schule vor zahlreichen Veränderungen. Den Erzählsträngen rund um Schule, Freundschaft und Familie liegt ein besonderer Kalender zugrunde: In der Stadt Ichinoseki gibt es einen Mochi-Kalender, der auflistet, wann traditionell die Süßspeise gegessen wird. In „Ainu Mosir“ geht es um eine Ainu-Familie auf der Insel Hokkaido im Spannungsfeld der Weitergabe von Traditionen in einem touristisch geprägten Umfeld.
Die japanischen Filmtage Düsseldorf „Eyes on Japan“ sind auch 2026 eine Veranstaltungsreihe ohne Eintritt, die seit 2007 vom Filmmuseum Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem japanischen Generalkonsulat der NRW-Landeshauptstadt und dem Japanischen Kulturinstitut Köln organisiert wird.