Jahresausstellung lippischer Künstler rückt Demokratie in den Fokus

Die Jahresausstellung des Landesverbandes Lippe stellt ab dem 7. Dezember die Demokratie in den Mittelpunkt. Die Schau „Demokratie - Stimme der Freiheit“ im Robert Koepke Haus in Schieder-Schwalenberg zeigt aktuelle Arbeiten von 27 Künstlerinnen und Künstlern aus der Region, wie der Landesverband am Montag in Lemgo ankündigte. Ausgestellt werden abstrakte und gegenständliche Werke sowie Skulpturen und Installationen.

Die Selbstverständlichkeit der Demokratie im gesellschaftlichen und politischen Leben im westlichen Europa und anderen Teilen der Welt sei ins Wanken geraten, hieß es. Wie schnell in manchen Ländern im Jahresverlauf stabil geglaubte Demokratien demontiert worden seien, sei überraschend. Die Künstlerinnen und Künstler rücken in ihren Werken laut Mitteilung verschiedenste Aspekte von Demokratie und dem Freiheitsbegriff in den Mittelpunkt. Sie wollten aufrütteln und daran erinnern, „dass wir es sind, die unsere Gesellschaftsordnung bestimmen können und uns für demokratische, freiheitliche Werte einsetzen müssen“.

Zu den Werken zählt den Angaben zufolge unter anderem ein Bild der Malerin Irene Schramm-Biermann „Demokratisches Leben weltweit“ und eine Collage der Künstlerin Karin Oestreich „Das Kreuz mit dem Kreuzchen“. In der bis zum 11. Januar 2026 geplanten Schau sind auch Arbeiten der Künstler Henning Bertram, Christel Aytekin, Andreas Fuchs, H-Punkt Schmidt, Günter Schulz und Dagmar Stark zu sehen. Die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe lädt jedes Jahr Künstlerinnen und Künstler der Region zu einer themenbezogenen Ausstellung ein.

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