Impressionismus-Ausstellung in Rom

In Rom beginnt an diesem Donnerstag die Ausstellung „Impressionismo e oltre“ (Impressionismus und darüber hinaus"). Bis zum 3. Mai 2026 werden im Museo Dell’Ara Pacis 52 Werke der bekanntesten Vertreter der europäischen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts zu sehen sein. Sie stammen aus der Sammlung des Detroit Institute of Arts und sind erstmals in Rom ausgestellt.

Es gebe Abschnitte in der Geschichte der bildenden Künste, die das Verständnis von Darstellung, Licht, Farben für immer verändert hätten, sagte Massimiliano Smeriglio, der Kulturdezernent von Rom, zur Eröffnung der Ausstellung: „Der Impressionismus war genau das: eine malerische Evolution, eine kleine Revolution, die Konventionen und Normen in Frage stellte.“ Mit den Werken werde einer Bewegung Gestalt verliehen, die sich „aus Künstlern mit einer bis dahin unbekannten visuellen Sensibilität zusammensetzte.“

Im ersten Teil der Ausstellung finden sich unter anderem Gemälde von Edgar Degas, die berühmten Badenden von Paul Cézanne und die Frau im Sessel von Pierre-Auguste Renoir. Die Schau führt weiter über die Protagonisten der Pariser Avantgarde Henri Matisse und Pablo Picasso, den innovativen Stil von Vincent van Gogh bis hin zum Expressionismus von Künstlern wie Wassily Kandinsky und Max Beckmann.

Letztere sind Teil des vierten und abschließenden Ausstellungsbereichs, der die deutsche Avantgarde-Kunst in den Fokus rückt. Die Werke wurden vom Detroit Institute of Arts erworben während Wilhelm R. Valentiner dort Direktor war (1924 bis 1945). Darunter Werke von Max Pechstein, Wassily Kandinsky und Lyonel Feininger, die zu den großen Vorkriegsbewegungen Die Brücke und Der Blaue Reiter zählen. Die Gemälde von Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Emil Nolde, Oskar Kokoschka oder Max Beckmann spiegeln hingegen die schwierige Nachkriegszeit und die mit ihr verbundenen Unsicherheiten wider.

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