Der Haushaltsausschuss des Bundestags will die zunächst von der Bundesregierung geplanten Kürzungen im Bereich der humanitären Hilfe zurücknehmen. Wie aus dem in der Bereinigungssitzung des Ausschusses besprochenen Einzelplan hervorgeht, soll der Bereich im kommenden Jahr 700 Millionen Euro mehr bekommen als zunächst geplant. Insgesamt stünden damit für 2024 rund 2,43 Milliarden Euro zur Verfügung.
Die Welt befinde sich im Krisenmodus, sagte der Grünen-Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler. Deswegen müssten mehr Mittel auch für humanitäre Krisensituationen bereitgestellt werden. Es könne keine Sicherheit geben ohne zivile Krisenbekämpfung, sagte er.
