“HamburgLesen”-Buchpreis für “Hafenkrankenhaus Hamburg”

Die vom St. Pauli-Archiv herausgegebene Geschichte des Hafenkrankenhauses Hamburg ist das beste Hamburg-Buch des Jahres. Autor Jörg Lau nahm den mit 5.000 Euro dotierten Buchpreis „HamburgLesen“ der Staats- und Universitätsbibliothek (Stabi) am Freitagabend gemeinsam mit den Mitwirkenden Lars Amenda und Frauke Steinhäuser im Lichthof der Stabi entgegen, wie die Stabi mitteilte. Der Text/Bild-Band „Hafenkrankenhaus Hamburg. Polizeikrankenhaus, Unfallchirurgie, Gesundheitszentrum 1900 bis 1997“ zur Geschichte der Traditionsklinik am Elbpark setzte sich gegen 191 Mitbewerber durch. Seit 2013 wird mit „HamburgLesen“ jährlich ein Titel ausgezeichnet, der sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.

„Hafenkrankenhaus Hamburg ist ein praller Band Hamburgische Geschichte, der mit vielen Zeitzeugenberichten und historischen Fotos eine echte Lücke geschlossen hat“, befand Laudatorin und Bücherhallen-Leiterin Frauke Untiedt. Das Buch sei auch für Nicht-Historikerinnen und Nicht-Historiker spannend und informativ. Stabi-Direktor Robert Zepf bezeichnete das Werk als „ein gründlich recherchiertes und reich bebildertes Buch über ein Haus, das im kollektiven Gedächtnis Hamburgs einen besonderen Platz hat“. Eva Grümbel (Grüne), Staatsrätin der Wissenschaftsbehörde, würdigte: „Anschaulich und in lebendigen Bildern wird der Krankenhausalltag zwischen Landungsbrücken und Reeperbahn nachgezeichnet.“

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