Gesundheitsministerin Gerlach ruft zur Krebsvorsorge auf

Mit Blick auf den „Tag der Krebsvorsorge“ an diesem Freitag (28. November) hat die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) zur Wahrnehmung der Früherkennungs-Angebote aufgerufen. Krebserkrankungen seien die zweithäufigste Todesursache in Bayern, sagte Gerlach laut einer Mitteilung am Donnerstag. Vergangenes Jahr seien im Freistaat rund 16.000 Frauen an Krebs gestorben, bei den Männern sogar mehr als 17.400, teilte das Ministerium weiter mit.

Gerlach sagte, auch durch einen gesunden Lebensstil sei „längst nicht jede Krebserkrankung“ zu verhindern. Deswegen seien die empfohlenen Früherkennungsuntersuchungen so wichtig. Die Kosten würden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Zu den wichtigsten angebotenen Früherkennungsuntersuchungen zählen die Untersuchungen der Brust, (klinische Untersuchung ab 30 Jahren), des Darms (ab 50 Jahren), des Gebärmutterhalses (ab 20 Jahren), der Haut (ab 35 Jahren) und der Prostata (ab 45 Jahren).

Der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Christian Weidner, ergänzte: „Vor allem bei einer frühen Entdeckung von Brustkrebs-, Prostata- oder Hautkrebstumoren haben Betroffene nahezu die gleichen Überlebenschancen wie der Bevölkerungsdurchschnitt - auch dank mittlerweile guter Krebstherapien.“ Gerlach sagte, HPV-Impfungen im Kindes- und Jugendalter seien zudem ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung, da sie vor Krebserkrankungen durch diese Viren schützten.(3737/27.11.2025)

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