Die deutsche Internetwirtschaft hat im vergangenen Jahr erneut einen Höchststand berechtigter Rechtsverstöße im Internet verzeichnet. Die Beschwerdestelle des Branchenverbands eco zählte fast 17.500 solcher Fälle, wie aus dem in Berlin veröffentlichten Jahresbericht der Stelle hervorgeht. Bei neun von zehn der erhaltenen Beschwerden handelte es sich demnach weiterhin um Fälle sexueller Gewalt und Grenzverletzungen gegen Kinder und Jugendliche.
Die Zunahme von Beschwerden, insbesondere im Bereich der sexuellen Gewalt und Grenzverletzungen gegen Minderjährige, bezeichnet die Leiterin der eco-Beschwerdestelle, Alexandra Koch-Skiba, als erschütternd. "Doch sie verdeutlicht auch, dass unsere Gesellschaft wachsam ist und sich klar gegen illegale Inhalte positioniert", so Koch-Skiba.
