Fürst Pückler-Stiftung erhält Familienarchiv zum 240. Geburtstag

Der 240. Geburtstag des Weltreisenden, Schriftstellers und Landschaftsgestalters Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871) ist am Donnerstag in Cottbus gefeiert worden. Im Rahmen eines Festakts im Alten Stadthaus wurde unter anderem das Familienarchiv der Grafen und des Fürsten Pückler übergeben, wie die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz mitteilte. Zudem wurde eine neu aufgelegte Bild-Biografie präsentiert.

Brandenburgs Kulturstaatssekretär Tobias Dünow (SPD) bezeichnete Park und Schloss Branitz als kulturelles und touristisches Zentrum. Branitz gehöre zur kulturellen Identität des Landes und sei „als grüne Lunge ein unschätzbares Juwel“.

Das Familienarchiv umfasst fast 400 Dokumente vom 16. bis 20. Jahrhundert. Darunter sind Alltags- und Geschäftskorrespondenzen, Pläne und Manuskripte Fürst Pücklers. Unter anderem enthält das Archiv Privatbriefe von und an Alexander von Humboldt (1769-1859) und Heinrich Heine (1797-1856). Mit der Rückkehr des Familienarchivs nach Branitz werde die Bedeutung der Stiftung als wichtigster Pückler-Forschungsort gestärkt, hieß es.

Fürst Pückler hat unter anderem mit dem Branitzer Park bei Cottbus auf mehr als 600 Hektar ein Gartenparadies von internationalem Rang geschaffen. Seit 2018 kümmert sich die öffentlich-rechtliche Stiftung um die Anlagen. Der Branitzer Park ist unter anderem durch seine beiden Pyramiden bekannt, die Seepyramide Tumulus und die Landpyramide. Nach seinem Tod am 4. Februar 1871 wurde Pückler am 9. Februar 1871 auf eigenen Wunsch im Tumulus bestattet.

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