Frankenwürfel gehen an zwei Frauen und einen Mann

Die Preisträger der drei „Frankenwürfel“ 2025 stehen fest: Die höchste fränkische Auszeichnung haben in diesem Jahr eine Ehrenkreisbäuerin, die Frau hinter dem Rother Triathlon und ein Kabarettist im Schloss Werneck erhalten.

Ein Frankenwürfel ging an die Kommunalpolitikerin Rosi Kraus aus Gößweinstein im oberfränkischen Landkreis Forchheim, die viele Jahre Kreisbäuerin war und seit 2020 den Landrat des Landkreises Forchheim vertritt. Alice Walchshöfer, die Mutter der Gesellschafterfamilie, die hinter dem Challenge Roth steckt, erhält ebenfalls die Auszeichnung. Der international bekannte Triathlon holt jedes Jahr Tausende nach Roth in Mittelfranken. Den Unterfranken Otmar Schmelzer aus Oberschwappach im Steigerwald kennen die meisten von der „Fastnacht in Franken“. Er gehörte von 2011 bis 2025 in Veitshöchheim zum festen Stamm und trat dort in prächtigen Gewändern auf.

Der „Frankenwürfel“ ist ein Porzellanwürfel, der unter anderem die drei fränkischen Bezirkswappen zeigt. Der Würfel gilt als höchste fränkische Auszeichnung und wird scherzhaft auch „fränkischer Nobelpreis“ genannt. Er soll das Prägende des fränkischen Charakters würdigen: das Wendige, Witzige und Widersprüchliche. Seit 1985 erhält ihn jeweils am 11. November - dem Tag des Frankenpatrons Martin - eine Person aus Unter-, Mittel- und Oberfranken. Heuer wurden die Auszeichnungen bereits zum 40. Mal vergeben.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU), die Lyrikerin Nora Gomringer, der Fastnachter Bernd Händel, TV- und Sternekoch Alexander Herrmann sowie der frühere evangelische Ansbach-Würzburger Regionalbischof Christian Schmidt. (3512/11.11.2025)

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