Mit Blick auf jährlich bundesweit rund 10.000 Selbsttötungen fordert die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention die Einrichtung eines deutschlandweiten Notfalltelefons. Dafür brauche es eine entsprechende Initiative des Bundes, um suizidalen Menschen zu helfen, sagte die Vorsitzende Ute Lewitzka in Frankfurt vor Journalisten. Zudem bedürfe es einer besseren Finanzierung von vorbeugenden Angeboten für gefährdete Personen und Angehörige. Gerade auch Hinterbliebene trügen ein erhöhtes Suizidrisiko, betonte die Wissenschaftlerin.
