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Evangelische Kirchen und Gewerkschaften fordern armutsfeste Löhne

Drei evangelische Kirchen in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Rheinland sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Rheinland-Pfalz fordern „armutsfeste Löhne und eine zuverlässige soziale Sicherung“. Dies sei gerade in einem Wahljahr notwendig, um die Demokratie zu festigen und vor Angriffen durch rechte Populisten zu schützen, teilten die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die Evangelische Kirche der Pfalz und und die Evangelische Kirche im Rheinland gemeinsam mit dem DGB nach einem Treffen in Mainz am Freitag mit.

Auch die Vorbeugung vor Einsamkeit müsse gestärkt werden. Die Einsamkeit nimmt der Mitteilung zufolge mit steigendem Zeit- und Leistungsdruck, prekären Arbeitsverhältnissen und der Digitalisierung zu. Dem seien Mitbestimmung, Begegnung und soziale Sicherheit entgegenzusetzen.

Die Kirchenpräsidentin der pfälzischen Kirche, Dorothee Wüst, betonte, dass es der Kirche wichtig sei, im engagierten Austausch mit anderen nach gerechten Wegen für die Menschen zu suchen. Christiane Tietz, die Kirchenpräsidentin der EKHN, unterstrich die Eigenverantwortung: „Wenn wir uns in unserer Gesellschaft wieder mehr als Menschen wahrnehmen, die ganz ähnliche Sorgen und Ängste, Wünsche und Hoffnungen haben, dann wächst die Mitmenschlichkeit und der gesellschaftliche Zusammenhalt, da bin ich sicher.“