Entwicklungsministerin für enge Zusammenarbeit mit Kirchen

Zum Misereor-Jahresempfang bekräftigt die Entwicklungsministerin die Zusammenarbeit ihres Hauses mit Zivilgesellschaft und Kirchen: gemeinsam gegen den Gegenwind von vielen Seiten.

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hält eine enge Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und den Kirchen für unabdingbar. Die Entwicklungszusammenarbeit stehe weltweit unter Druck, in vielerlei Hinsicht und von vielen Seiten, sagte Alabali Radovan in einer Videobotschaft zum Misereor-Jahresempfang am Donnerstag in Berlin.

Als Beispiel nannte sie wachsenden Populismus. "Lassen Sie uns dem Gegenwind, der gerade herrscht, gemeinsam entgegentreten", appellierte die SPD-Politikerin an das katholische Entwicklungshilfswerk. Am Ende müssten globale Solidarität und Gerechtigkeit gewinnen, im Interesse Deutschlands und aller Partner weltweit.

Misereor-Hauptgeschäftsführer Andreas Frick wies auf die Folgen der deutlichen Reduzierung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit weltweit und in Deutschland hin. Der Bundeshaushalt wachse, doch die Mittel für internationale Kooperation nähmen ab. Das wirke sich im Globalen Süden unmittelbar aus. Alle Menschen hätten aber Anrecht auf Perspektiven, eine gerechte und gestaltbare Zukunft. "In der Kultur der Entwicklungszusammenarbeit Deutschland entscheidet sich, wer wir seien wollen", mahnte Frick.

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