Energieversorger hilft bei Rettung von Rehkitzen

Der Verein Wildtierhilfe Mecklenburg-Vorpommern hat in diesem Jahr schon 70 Rehkitze vor dem Tod durch Großmaschinen beim Mähen gerettet. Seit Bestehen des 2012 gegründeten Vereins seien insgesamt fast 10.000 Hektar Fläche mit Drohnen überflogen und etwa 1.300 Rehkitze aufgespürt und gerettet worden, wie der Schweriner Energieversorger Wemag am Mittwoch mitteilte. „Durch die Hilfe der Wemag, die uns als einziges Unternehmen regelmäßig mit 2.500 Euro pro Jahr unterstützt, konnten wir unter anderem neue GPS-gesteuerte Drohnen und Zubehörtechnik anschaffen“, sagte Cindy Hetzer vom Verein laut Mitteilung.

Noch bis Ende Juni seien die Mitglieder des Vereins Wildtierhilfe MV fast täglich unterwegs, um Kitze vor dem Tod zu retten, hieß es. Besonders gut geeignet seien dafür die frühen Morgenstunden. „Dann kann die Drohne mit ihrer Wärmebildkamera Temperaturunterschiede sehr gut erfassen“, erklärte Cindy Hetzer, die die Einsätze koordiniert. Anschließend gehe ein Tierschützer oder eine Tierschützerin los, um das im hohen Gras versteckte Kitz vorsichtig mit einem Windschutz einzuhausen. Sobald alle Kitze auf dem Feld gesichert sind, bekomme der Landwirt eine Nachricht und könne mit der Mahd beginnen.

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