Endspurt für Marc Aurel – Ansturm bei Ausstellung in Trier

Die Marc-Aurel-Landesausstellung in Trier endet an diesem Wochenende. Der römische Kaiser und Philosoph hat mehr als 100.000 Gäste angezogen - auch den Ministerpräsidenten.

Die Ausstellung über den Philosophenkaiser Marc Aurel präsentiert sich aus Sicht des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD) als eindrucksvolles Beispiel für die Kraft von Kultur und Bildung. Die Schau mache mit Exponaten aus internationalen Museen und durch moderne Vermittlung die Geschichte Marc Aurels (121-180) lebendig, sagte Schweitzer der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Mainz. Es entstehe eine Brücke von der Antike in die Gegenwart.

"Als Besucher nehme ich mit, wie inspirierend der Austausch über ein historisches Thema mit Menschen aus allen Altersgruppen ist", so der Ministerpräsident. Mit der Ausstellung sei es zudem gelungen, Impulse für einen offenen gesellschaftlichen Austausch zu setzen - aber auch für Tourismus und Wirtschaft, erklärte der Regierungschef.

Die Ausstellung rege laut Schweitzer dazu an, zu fragen, was gute Herrschaft ausmache und wie gesellschaftliches Zusammenleben gelinge, an dem alle mitwirken könnten. Nach Angaben der Veranstalter haben mehr als 100.000 Gäste die seit Juni laufende Ausstellung über den römischen Kaiser und Philosophen in Trier gesehen.

Die Schau präsentiert rund 400 Ausstellungsstücke aus dem Vatikan, Italien, Frankreich und weiteren Ländern. Im Rheinischen Landesmuseum Trier steht die Ausstellung unter dem Motto "Kaiser, Feldherr, Philosoph", im Stadtmuseum lautet die Frage: "Was ist gute Herrschaft?"

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