Der EAK-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg, David Müller, ist bei der EAK-Bundestagung in Hannover zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) gewählt worden. Die Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz, die dieses Amt seit 2015 innehatte, kandidierte nicht mehr, sondern bewarb sich erfolgreich als Beisitzerin, wie der EAK Baden-Württemberg am Samstag in Stuttgart mitteilte.
Müller hatte auf der 55. EAK-Bundestagung in Hannover gesagt, er kandidiere, „weil ich überzeugt bin: Christliche Politik heißt nicht, anderen vorzuschreiben, wie sie leben sollen. Sondern einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen frei und verantwortungsvoll leben können - getragen vom christlichen Menschenbild.“
Die Chance der EAK-Arbeit sieht Müller darin, der Gesellschaft Orientierung zu geben, ohne zu belehren. Der EAK müsse debattenfähig bleiben, ohne sich selbst zu verlieren, sagte er. Das „C“ der CDU müsse immer wieder mit neuem Leben gefüllt werden. Der Glaube, so Müller, sei für ihn kein Rückzugsort, sondern eine Kraft, die trägt - auch im Gegenwind.
Als EAK-Bundesvorsitzender wurde der Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel erneut bestätigt. Die weiteren Stellvertreter neben Müller sind die ehemalige thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, der niedersächsische Theologe Burkhard Budde, der nordrhein-westfälische EAK-Landesvorsitzende Henning Aretz und die bayerische EAK-Landesvorsitzende Barbara Becker. (1019/03.05.2025)