Die Deutsche Rentenversicherung hat nach dem Start ihres neuen Service „Digitale Rentenübersicht“ eine erste positive Bilanz gezogen. Seit dem Beginn des Regelbetriebes im Januar konnten 1,7 Millionen Besucherinnen und Besucher auf der öffentlichen Seite der Plattform verzeichnet werden, wie es in einer Mitteilung vom Montag hieß. Zudem wurden den Angaben nach über 152.000 Anmeldungen registriert.
Mit der Digitalen Rentenübersicht könne sich jeder einen Überblick über seine individuellen Ansprüche im Alter aus den drei Säulen der Altersvorsorge (gesetzliche, betriebliche und private Altersvorsorge) verschaffen. Seit Anfang des Jahres befindet sich das neue System im Regelbetrieb. Auf Grundlage des Rentenübersichtsgesetzes aus dem Jahr 2021 wurde der Online-Service innerhalb von drei Jahren entwickelt und stand bereits seit Mitte 2023 allen Bürgerinnen und Bürgern in einer Pilotphase zur Verfügung.
Neben der steigenden Nutzerzahl konnte laut Rentenkasse auch die Anzahl der angebundenen Vorsorgeeinrichtungen kontinuierlich erhöht werden. Deren Zahl liege aktuell bei 288 und werde bis zum Jahresende weiter steigen.
Ziel der Digitalen Rentenübersicht sei es, eine gute Informationsgrundlage zu schaffen, bei der alle Altersvorsorgebausteine eingesehen werden können. Bisher werden die Informationen zum Stand der individuellen Rentenansprüche, die Standmitteilungen, von jedem Anbieter per Post verschickt.
„Die Daten der Plattform können durch die Bürgerinnen und Bürger jederzeit abgerufen und für Beratungsgespräche genutzt werden. So wird es leichter möglich, potenzielle Lücken in der Altersversorgung frühzeitig zu erkennen und gezielter vorzusorgen“, betonte Florian Toncar (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen.