Die ostdeutschen Diakonie-Landesverbände fordern die künftige Bundesregierung auf, in der Sozialpolitik die besonderen Verhältnisse im Osten Deutschlands zu berücksichtigen. „Ostdeutschland braucht eine Politik, die zuhört, Brüche versteht und gemeinsam mit den Menschen tragfähige Lösungen entwickelt“, heißt es in einer verbreiteten gemeinsamen Erklärung der Vorstände der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Mecklenburg-Vorpommern, Mitteldeutschland und Sachsen.
Die Diakonie begrüßte, dass es weiterhin einen Ostbeauftragten in der neuen Regierung geben soll. In Ostdeutschland einschließlich Berlin seien 7,6 Prozent der Bevölkerung auf Bürgergeld angewiesen, im Westen liege die Quote bei 4,6 Prozent: „Diese Zahlen verdeutlichen die langfristigen Folgen wirtschaftlicher Transformationsprozesse seit 1990.“
