Deutsch-schweizerischer Theologe Busch erhält Karl-Barth-Preis

Auszeichnung für ein Lebenswerk: Der Theologe Eberhard Busch erhält den Karl-Barth-Preis 2026. Er war selbst Schüler von Barth.

Der Karl-Barth-Preis der Union Evangelischer Kirchen geht 2026 an den deutsch-schweizerischen Theologen Eberhard Busch (88). Busch habe in den vergangenen fast 50 Jahren die Erforschung und das Verständnis von Leben und Theologie Karl Barths (1886-1968) entscheidend geprägt, erklärte die Union am Donnerstag in Hannover zur Begründung. Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises ist für den 26. April in Göttingen geplant.

Busch zählt den Angaben zufolge zu den bedeutendsten reformierten Theologen im deutschsprachigen Raum. Nach dem Studium war er als Assistent von Karl Barth in Basel sowie als Pfarrer in der Schweiz tätig. Von 1986 habe er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2002 als Professor an der Universität Göttingen gewirkt.

Der Karl-Barth-Preis wird seit 1986 alle zwei Jahre verliehen. Zu den bisher Ausgezeichneten gehören Eberhard Jüngel (1986), Wolf Krötke (1990), John W. de Gruchy (2000), Johannes Rau (2004), Wolfgang Huber (2012), Michael Beintker (2020), Katherine Sonderegger (2022) und zuletzt Sandor Fazakas (2024). Die Union ist ein Zusammenschluss von zwölf evangelischen Landeskirchen in Deutschland.

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