"Helfende Hände"

Bundeswehr hat in Heimen ausgeholfen

In Hauswirtschaft und Logistik haben Soldaten in Pflegeheimen geholfen. Jetzt endet das Engagement der 250 Männer und Frauen.

Senioren in Heimen bekamen Hilfe von der Bundeswehr (Symbolbild)

Hamburg. Eine positive Bilanz ihres Corona-Einsatzes in Hamburger Pflegeeinrichtungen hat die Bundeswehr gezogen. Nach rund zwei Monaten endet das Engagement von rund 50 Soldaten in 11 Pflegeheimen, teilt die Bundeswehr mit. Die Stadt Hamburg hatte Mitte April um Unterstützung der „Helfenden Hände“ gebeten.

Die Truppe schickte Soldaten von der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Appen und Heide sowie von der Marineunteroffizierschule Plön. Durch den zweiwöchigen Wechsel des Bundeswehr-Personals waren insgesamt rund 250 Soldaten in Hamburger Pflegeeinrichtungen im Dienst.

Nachbereitung geplant

Sie unterstützten das Pflegepersonal vor allem in der Hauswirtschaft und in der Logistik. Vor Beginn seien alle auf Corona getestet und in die umfangreichen Hygienemaßnahmen und Verhaltensregeln eingewiesen worden, hieß es. Weil der Umgang mit Pflegebedürftigen und Demenzkranken nicht zum normalen Alltag der Soldaten gehöre, sollen die Erfahrungen jetzt aufgearbeitet werden. So steht ein Nachbereitungsseminar auf dem Pflichtprogramm für alle „Helfenden Hände“. (epd)

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