Die Bundesregierung hat in den vergangenen zehn Jahren die Zuschüsse für humanitäre Hilfe an die Vereinten Nationen und für Nichtregierungsorganisationen deutlich erhöht. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Unionsfraktion hervor, die in Berlin veröffentlicht wurde.
Die Vereinten Nationen sind mit Abstand der größte Empfänger der humanitären Hilfszuschüsse aus Deutschland. Im Jahr 2022 erhielten sie demnach 2,6 Milliarden Euro. Zehn Jahre zuvor waren es knapp 168 Millionen.
Nichtregierungsorganisationen haben zuletzt 393 Millionen Euro für humanitäre Hilfe erhalten, 2013 waren es 105 Millionen. An Rotkreuz und Rothalbmond-Organisationen flossen demnach im Jahr 2022 etwa 254 Millionen Euro aus Deutschland für deren humanitäre Hilfe. Zu Beginn des Vergleichszeitraums waren es 38 Millionen.
