Bundesdrogenbeauftragter Streeck fordert Rauchstopp

Krebs, Herzinfarkt, COPD - die gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums sind weitreichend. Wer mit dem Rauchen aufhört, kann vieles davon abwenden, sagt der Bundesdrogenbeauftragte.

Anlässlich eines Aktionstages am Mittwoch ruft der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) dazu auf, mit dem Rauchen aufzuhören. Rauchen sei "schädlich für die Gesundheit, schädlich für die Wirtschaft, schädlich für die Gesellschaft", erklärte Streeck am Montag in Berlin. Ein Rauchstopp verbessere nachweislich die Lungenfunktion und senke das Risiko für Folgeerkrankungen wie Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Streeck äußerte sich zum Welt-COPD-Tag am Mittwoch. Die meisten COPD-Erkrankungen seien durch einen Rauchstopp vermeidbar. Eine COPD (chronic obstructive pulmonary disease; chronisch obstruktive Lungenerkrankung) entwickelt sich laut dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) schleichend. Oft werde sie in einem frühen Stadium als Raucherhusten abgetan. Mehr als acht von zehn COPD-Erkrankungen seien auf das Rauchen zurückzuführen. Symptome seien Kurzatmigkeit, Atemnot, Husten und Auswurf.

Wie der kommissarische Leiter des BIÖG, Johannes Nießen, erklärte, dringen Schadstoffe im Tabakrauch tief in die Atemwege ein und schädigen das empfindliche Lungengewebe. Das bringe das Atemsystem aus dem Gleichgewicht.

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