Die US-amerikanische Bischöfin Mariann Edgar Budde (65) sieht die Gefahr, dass in den USA unter Präsident Donald Trump die Trennung zwischen Kirche und Staat aufgeweicht wird. „Es ist nicht das erste Mal in diesem Land, dass sich nationalistische Bestrebungen mit religiösen Äußerungen vermischt haben“, sagte Budde dem Berliner Tagesspiegel.
In einer freien und pluralistischen Gesellschaft mit vielen verschiedenen Traditionen sei es problematisch, „wenn eine nationalistische Sicht des Christentums die Oberhand gewinnt“. „Das ist weder christlich noch patriotisch, aber es hat jetzt einen Platz am Tisch, und das finde ich besorgniserregend.“ Teil ihrer Aufgabe sei es, „eine überzeugende Alternative dazu zu schaffen“, sagte Budde.
