524 Personen haben in Belgien ihre "Enttaufung" beantragt. Wie belgische Medien berichteten, schickten sie einen offenen Brief an den Apostolischen Nuntius, den Erzbischof von Mecheln-Brüssel und die sieben Diözesen Belgiens. Die Unterzeichner protestieren damit gegen Aussagen von Papst Franziskus, der bei seinem Belgienbesuch die teilweise Entkriminalisierung des freiwilligen Schwangerschaftsabbruchs als "mörderisches Gesetz" bezeichnete.
Aufgrund der päpstlichen Aussagen rief der ehemalige belgische Generaldelegierte für die Rechte des Kindes, Bernard De Vos, Anfang Oktober zu einer massiven "Enttaufungsbewegung" auf, um seine Ablehnung gegenüber der von Papst Franziskus vertretenen Position zum Ausdruck zu bringen. Nun haben sich laut Medienberichten 524 Personen dieser Aktion angeschlossen.
