Der Schauspieler Armin Rohde („Auf Achse“, „Nachtschicht“) ist am Sonntagabend mit dem Ehrenpreis des 21. Deutschen Fernsehkrimi-Festivals ausgezeichnet worden. „Man kann alleine nicht gut sein. Das Gute braucht das Bessere“, sagte Rohde laut Mitteilung der Festival-Veranstalter bei der Preisverleihung in Wiesbaden: „Und jeder, der glaubt, man kommt alleine durch, macht einen Fehler. Ich nehme den Preis dankend entgegen - auch stellvertretend für alle, die sich die Nächte mit mir gemeinsam um die Ohren schlagen.“
Der hessische Kulturminister Timon Gremmels (SPD) bezeichnete demnach Rohde als „Urgestein des deutschen Films und Fernsehens“. Die Laudatio hielt Jurymitglied Liane Jessen, ehemalige Fernsehspielchefin des Hessischen Rundfunks. „Sein innerer Kern einer tiefen Leidenschaft, den er gegenüber Kritikern, Regisseuren, Öffentlichkeit und sogar gegen Familie und Freunden behütet und bewahrt, erzeugt auf der Bühne wie im Film ein unvergessliches Leuchten“, würdigte sie Rohdes Spiel und seine Leidenschaft für den Beruf. Der 69-Jährige habe „dem Krimi im Fernsehen eine menschliche Magie verliehen“.
Der Ehrenpreis des Deutschen Fernsehkrimi-Festivals wird seit 2019 für besondere Verdienste um den Fernsehkrimi vom Kulturamt Wiesbaden vergeben. Ausgezeichnet wurden bisher Ulrike Folkerts, Matthias Brandt, Barbara Auer, Eoin Moore, Anna Schudt, Alexander Held und Adele Neuhauser.
Das Deutsche Fernsehkrimi-Festival läuft noch bis Sonntag, 16. März. Die Preise des diesjährigen Film- und Serienwettbewerbs werden am 14. März um 20 Uhr in der Caligari FilmBühne verliehen. Das Festival ist eine Veranstaltung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden mit Unterstützung unter anderem durch die Hessen Film & Medien und den Hessischen Rundfunk.