Architektenkammer NRW setzt sich für mehr Frauen in der Baukultur ein

Mit dem Festival „Women in Architecture“ (WiA) setzen sich bundesweit vom 19. bis 29. Juni über 200 Akteurinnen und Akteure für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Baukultur ein. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen plant dazu für den 17. Juni unter dem Titel „WiA-Opening im Westen“ eine Auftaktveranstaltung im Baukunstarchiv NRW in Dortmund, wie die Kammer am Freitag in Düsseldorf mitteilte.

„Heute studieren mehr Frauen als Männer Architektur“, sagte der Präsident der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing. Es sei der Kammer „ein Anliegen, die Sichtbarkeit von Frauen in unserem Beruf zu stärken und die Diversität unserer Branche insgesamt zu fördern“. Die Architektenkammer NRW wird zudem am 24. Juni eine Online-Fachkonferenz zum Thema „Mehrwert Diversität“ realisieren.

Nur gut ein Fünftel (21,3 Prozent) der deutschen Führungspositionen ist den Angaben zufolge von Frauen besetzt. Auch Architekturbüros und Leitungspositionen in Planungsabteilungen von Behörden und Unternehmen zeigten kein anderes Bild. „Wenn alle die gleichen Chancen hätten, dann würden wir uns einfach nur über Architektur unterhalten“, erklärte Schirmherrin Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer. „So aber müssen wir uns darüber unterhalten, wie wir es schaffen, dass Frauen die gleichen Chancen haben.“

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