Die Jugendorganisation der AfD, Junge Alternative (JA), wird auch in Nordrhein-Westfalen als Verdachtsfall eingestuft. Dem NRW-Verfassungsschutz lägen Hinweise für den Verdacht vor, dass die JA und ihre regionalen Teilorganisationen „Bestrebungen verfolgen, die sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richten“, erklärte das NRW-Innenministerium in Düsseldorf. Der Verfassungsschutz werde die JA nun beobachten.
In den vergangenen Jahren seien rechtsextremistische Positionen in der JA NRW „dominierend geworden“, erläuterte das Ministerium. Es finde eine umfassende Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteuren der Neuen Rechten statt. So werbe die Organisation etwa auf Social-Media-Plattformen für die „Identitäre Bewegung“ beziehungsweise ihre Nachfolgeorganisationen. Sie biete Protagonisten der Neuen Rechten ein Forum. In der JA NRW seien zudem Menschen mit rechtsextremistischer Biografie aktiv.
