Adventsstreit von 1038

Am 3. Dezember 1038 legte eine Bischofssynode im pfälzischen Kloster Limburg bei Bad Dürkheim auf Betreiben von Kaiser Konrad II. die Adventszeit mit ihren vier Sonntagen fest. Der erste Adventssonntag muss seither stets in der Zeit zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember begangen werden. Diese Regelung gilt für katholische und auch evangelische Christen bis heute. In diesem Jahr fällt der erste Adventssonntag auf den 30. November.

Dem Beschluss der Synode war ein kurioser Streit vorangegangen, der als „Straßburger Adventsstreit“ in die Geschichte eingegangen ist. Kaiser Konrad setzte sich gegenüber seinem Onkel, dem Straßburger Bischof Wilhelm, in der kirchenrechtlich ungeklärten Frage durch, ab wann und wie lange die Adventszeit gefeiert werden sollte. Je nach Liturgie gab es in verschiedenen Regionen des deutsch-römischen Reichs vier, fünf, sechs oder auch sieben Adventssonntage. Im Advent bereiten sich die Christen auf das Fest der Geburt Jesu Christi vor.

👋 Unser Social Media