In den beiden Waffenverbotszonen in Heilbronn haben die Behörden innerhalb eines Jahres insgesamt 63 Waffen und gefährliche Gegenstände beschlagnahmt. Darunter befanden sich neben zahlreichen Messern auch eine Machete, zwei Schlagstöcke und eine Softair-Pistole, wie das Innenministerium in einer am Freitag veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion mitteilte.
In der Zone am Heilbronner Bahnhof, die seit Juni 2024 besteht, stellten die Kontrolleure 27 verbotene Gegenstände sicher. In der seit September 2024 gültigen Zone in der Innenstadt waren es 36 Gegenstände. Die Liste der Funde umfasst unter anderem 33 Taschenmesser, 12 Einhandmesser und 5 Küchenmesser.
Die Zahl der polizeilich erfassten Messerangriffe in der Heilbronner Innenstadt ist den Angaben zufolge im Jahr 2024 von 15 auf 9 Fälle gesunken. Für das laufende Jahr 2025 zeichnet sich laut Ministerium jedoch wieder ein Anstieg ab. Das Innenministerium bewertet die Verbotszonen dennoch als einen „Zugewinn an Sicherheit“. (0047/09.01.2026)