Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft kommen in Neubrandenburg zusammen, um die Hospizarbeit zu stärken: Der Dreikönigsverein freut sich über 60.000 Euro Spenden. NRW-Minister Karl-Josef Laumann hält die Festrede.
Der Neubrandenburger Dreikönigsverein hat Spenden in Höhe von 60.000 Euro für seine ambulante und stationäre Hospizarbeit erhalten. Das gab der christliche Verein am Dienstag anlässlich seines traditionellen Benefizabends bekannt. Erwartet werden 530 Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kirche, darunter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Festredner ist Karl-Josef Laumann (CDU), langjähriger Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Der Vorsitzende des Vereins, Matthias Crone, dankte für die großzügigen Spenden, mit denen die Möglichkeiten der ambulanten und stationären Hospizarbeit verbessert würden: “Wo Freude und Dankbarkeit sich zueinandergesellen, entstehen Hoffnung und Zuversicht. Und nur mit Zuversicht kann eine gute Zukunft entstehen.”
Der Dreikönigsverein wurde 1991 von einem Kreis katholischer Familien gegründet. Er vergibt jedes Jahr auch den mit 10.000 Euro dotierten Siemerling-Sozialpreis, die älteste Auszeichnung dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern.