Mit einer Retrospektive würdigt der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal ab dem 14. März die deutsche Bildhauerin und Aktionskünstlerin Rebecca Horn (1944-2024). Unter dem Titel „Rebecca Horn. Emotion in Motion“ blicke die Ausstellung auf vier Jahrzehnte ihres künstlerischen Schaffens zurück, kündigten die Veranstalter am Donnerstag in Wuppertal an. Zu sehen seien 13 Arbeiten, darunter großformatige kinetische Skulpturen, die durch ihre Mechanik Klänge erzeugen.
Die bis zum 30. August dauernde Schau solle das medienübergreifende Schaffen einer der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts darstellen, hieß es. Zentrale Themen im Werk der in Michelstadt im Odenwald geborenen Künstlerin seien Fragilität, Verletzlichkeit und die räumliche Begrenzung menschlicher Existenz gewesen.
Entstanden ist die Ausstellung in Wuppertal den Angaben zufolge in Zusammenarbeit mit der 2007 von Horn gegründeten Moontower Foundation, die seit dem Tod der Künstlerin deren künstlerischen Nachlass verwaltet und betreut. Zu sehen sind die Arbeiten in den Ausstellungshallen des Parks sowie in der Villa Waldfrieden.