Wirtschaftsminister für arbeitsfreien Reformationstag

Reinhard Meyer sieht für den Norden eine Chance auf einen Reformationstag ohne Arbeit – und zwar ohne wirtschaftliche Nachteile.

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Kiel. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) hat sich für einen künftig arbeitsfreien Reformationstag (31. Oktober) ausgesprochen. "Der Reformationstag ist in Mecklenburg-Vorpommern bereits ein gesetzlicher Feiertag, deshalb ist hier die größte Chance, sich im Norden gemeinsam zu verständigen auf einen Tag, der auch eine gemeinsame Tradition begründet", sagte Meyer den "Kieler Nachrichten". Wirtschaftliche Nachteile siehe er nicht.
Zum Jubiläum der Reformation wird der Feiertag in diesem Jahr einmalig auf die ganze Bundesrepublik ausgeweitet. Auch der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds Nord, Uwe Polkaehn, hatte sich wiederholt für einen künftigen arbeitsfreien Reformationstag ausgesprochen. Abgesehen von 2017 ist der Reformationstag einer von wenigen Feiertagen in Deutschland, der nicht in allen Bundesländern gleichermaßen ein gesetzlicher Feiertag ist. (epd)