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Trauer und Anteilnahme nach Brandkatastrophe in der Schweiz

In einem beliebten Schweizer Ferienort begann das neue Jahr mit einem verheerenden Unglück: Bei der Silvesterparty in einer Kellerbar bricht ein Feuer aus – mit tödlichen Folgen. Auch international herrscht Bestürzung.

Die Brandkatastrophe im Skiort Crans-Montana hat international Entsetzen und Anteilnahme ausgelöst. Wie die Schweizer Behörden bei einer Pressekonferenz am späten Donnerstagnachmittag mitteilten, kamen ungefähr 40 Menschen ums Leben, etwa 115 seien verletzt worden, die meisten schwer. Bundespräsident Guy Parmelin sprach von “einer der schlimmsten Tragödien, die es in unserem Land jemals gab”. Die Untersuchungen zur Brandursache liefen auf Hochtouren.

Laut Behördenangaben war das Feuer während der Silvesterfeier in einer Kellerbar ausgebrochen. Die Identifizierung der Opfer gestalte sich schwierig. Viele Verletzte wurden mit schweren Verbrennungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Unter den Opfern sind zahlreiche Touristen, vor allem junge Menschen, die in der Region ihren Urlaub verbrachten.

“Was ein Moment der Freude sein sollte, verwandelte sich in der Nacht in Crans-Montana in eine Trauer, die die ganze Schweiz und das Ausland betrifft”, erklärte Parmelin bereits am Vormittag. Seine geplante Neujahrsansprache wurde aus Respekt vor den Betroffenen verschoben.

Auch die katholischen Bischöfe des Landes bekundeten ihre Anteilnahme. “Diese Nacht, die eigentlich ein Fest sein sollte, hat sich für Hunderte von Menschen zu einer schrecklichen Katastrophe entwickelt. Unsere Gedanken und Gebete gelten allen Betroffenen”, hieß es in einer Erklärung der Schweizer Bischofskonferenz.

Im Ausland herrscht ebenfalls Bestürzung. Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs meldeten sich zu Wort. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) schrieb in einem Social-Media-Posting zur Katastrophe im Nachbarland: “Die Ereignisse dort erschüttern uns. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich baldige und vollständige Genesung.”