Thüringen will „Lutherland“ bleiben

Erfurt – Thüringen will nach dem Ende des Reformationsjubiläums die Marke „Lutherland“ ausbauen und festigen. Das rot-rot-grüne Kabinett beriet und billigte seinen Abschlussbericht zu den Feierlichkeiten, sagte der Reformationsbeauftragte der Landesregierung, Thomas Seidel in Erfurt. Eine wichtige Rolle für die Marke „Lutherland“ könnte in der Zukunft das Jahr 2021 spielen, so Seidel. Dann jährt sich zum 500. Mal der Auftritt Martin Luthers (1483-1547) vor dem Reichstag in Worms und seine anschließende Scheinentführung auf die Wartburg nach Eisenach, wo er in weniger als drei Monaten das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche übertrug. epd