Sternsinger: Klimawandel bedroht Kinderrechte

Die 66. Sternsinger-Aktion steht unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“. Der Klimawandel bedroht nach Angaben des Kindermissionswerks die Rechte von Kindern weltweit.

Pfarrer Dirk Bingener, Praesident des Kindermissionswerks "Die Sternsinger" am 08.12.2022 am Haus am Dom in Frankfurt
Pfarrer Dirk Bingener, Praesident des Kindermissionswerks "Die Sternsinger" am 08.12.2022 am Haus am Dom in Frankfurtepd-bild / Tim Wegner

Klimawandel und Umweltzerstörung bedrohen nach Angaben des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ die Rechte von Mädchen und Jungen weltweit. „Kinderrechte, eine gesunde Umwelt und der Klimawandel sind eng miteinander verbunden: Das Recht auf Bildung, auf sauberes Wasser, auf ein Zuhause, auf gesunde Ernährung – all diese Kinderrechte werden durch zunehmende Wetterextreme wie Überschwemmungen und Dürren bedroht“, erklärte Sternsinger-Präsident Dirk Bingener in Aachen. Anlass ist der Weltkindertag am Mittwoch.

66. Sternsinger-Aktion unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Erde“

Auch bei der kommenden 66. Sternsinger-Aktion stehe unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ das Thema Umweltschutz im Zentrum. Gefördert werden mit den Spenden demnach vor allem Partner des Hilfswerks, die sich für den Erhalt des südamerikanischen Regenwaldes als Lebensraum einsetzen.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Die Sternsinger (@sternsinger)

Das Hilfswerk begrüßt in diesem Zusammenhang auch den am Montag veröffentlichten 26. Kinderrechtekommentar der Vereinten Nationen. Darin erklärt der Kinderrechtsausschuss der UN das Recht auf eine gesunde Umwelt zu einem Recht aller Kinder. „Damit unsere Erde auch in Zukunft ein gutes Zuhause für junge Menschen sein kann, braucht es mehr Einsatz für die Einhaltung des 1,5-Grad-Zieles, weniger Müll, mehr Artenvielfalt, sauberere Luft, weniger Verschwendung von Ressourcen, mehr Respekt vor der Schöpfung“, betonte Bingener.