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Rat der Religionen Nürnberg lädt zu Schweigemarsch für Iran ein

Der Rat der Religionen Nürnberg lädt am Freitag (23. Januar) um 18 Uhr zu einem Schweigemarsch gegen die menschenverachtende Gewalt im Iran und weltweit ein. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Marcus König (CSU) wolle man ein sichtbares Zeichen setzen. Das Schweigen sei „ein bewusstes Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die im Iran gerade zum Schweigen gezwungen werden“, sagte der Vorsitzende des Rates der Religionen Nürnberg, der evangelische Stadtdekan Jürgen Körnlein, laut Mitteilung.

Der Schweigemarsch beginne am Kubus des Rates der Religionen an der Frauentormauer mit zwölf Worten des Friedens und Miteinanders, hieß es in der Mitteilung weiter. Anschließend führe er durch die Straße der Menschenrechte zum Kornmarkt, wo fünf Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verlesen werden sollen. Die Veranstaltung endet gegen 18:30 Uhr.

Der Rat der Religionen in Nürnberg setzt sich nach eigenen Angaben für ein konstruktives und zukunftsweisendes Zusammenleben aller Religionen, Weltanschauungen und Lebensstile in Nürnberg ein. Der Rat setzt sich zusammen aus Mitgliedern der christlichen Kirchen, Vertretern von muslimischen Moschee-Vereinen und der Israelitischen Kultusgemeinde, sowie je einem Vertreter der Ahmadiyya-Vereinigung, der Alevitischen Gemeinde, der Bahá’í-Gemeinde sowie der Buddhistischen Gemeinschaft Bodhi-Baum e.V.. (0181/20.01.2026)