„#OutInChurch“ bekommt Ehren Pride Award

Bei der Initiative haben sich im vergangenen Jahr Mitarbeitende der katholischen Kirche als queer geoutet. Dafür gibt es jetzt einen Preis.

Segensgottesdienst anlaesslich der Hochzeit eines lesbischen Paares am 07.07.2012 in der Koelner Christuskirche. Homosexuelle Paare koennen sich in der Evangelischen Kirche von Westfalen kuenftig in einem oeffentlichen Gottesdienst segnen lassen. Die Landessynode beschloss am Donnerstag (20.11.2014) in Bielefeld mit grosser Mehrheit, eine solche Feier aehnlich wie bei einer Trauung von Eheleuten zu ermoeglichen. Mindestens einer der eingetragenen Lebenspartner muss evangelisch sein. Bislang konnten gleichgeschlechtliche Paare lediglich in einer nichtoeffentlichen Andacht gesegnet werden. Die Segnung soll in einem eigenen kirchlichen Verzeichnis dokumentiert werden, heisst es in dem Beschluss. (Siehe epd-Bericht vom 20.11.2014)
Segensgottesdienst anlaesslich der Hochzeit eines lesbischen Paares am 07.07.2012 in der Koelner Christuskirche. Homosexuelle Paare koennen sich in der Evangelischen Kirche von Westfalen kuenftig in einem oeffentlichen Gottesdienst segnen lassen. Die Landessynode beschloss am Donnerstag (20.11.2014) in Bielefeld mit grosser Mehrheit, eine solche Feier aehnlich wie bei einer Trauung von Eheleuten zu ermoeglichen. Mindestens einer der eingetragenen Lebenspartner muss evangelisch sein. Bislang konnten gleichgeschlechtliche Paare lediglich in einer nichtoeffentlichen Andacht gesegnet werden. Die Segnung soll in einem eigenen kirchlichen Verzeichnis dokumentiert werden, heisst es in dem Beschluss. (Siehe epd-Bericht vom 20.11.2014)© epd-bild / Jörn Neumann

Hamburg. Die katholische Reforminitiative „#OutInChurch“ wird mit dem Ehren Pride Award 2022 ausgezeichnet. Die Preisverleihung soll am Samstag, 30. Juli, in der Kulturfabrik Kampnagel in Hamburg stattfinden, wie der Verein Hamburg Pride auf Twitter mitteilte. Mit der Auszeichnung werden Personen des öffentlichen Lebens und bundesweite Kampagnen gewürdigt, die Vorbildcharakter für die LGBTIQ-Community und die Gesellschaft in Deutschland haben, hieß es. Die Abkürzung LGBTIQ steht für Personen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, intersexuell oder queer identifizieren.

Bei der Initiative „#OutInChurch“ hatten sich im vergangenen Januar rund 125 Mitarbeitende und Mitglieder der katholischen Kirche öffentlich als queer geoutet, also als homosexuell oder transgender. Sie fordern eine Überarbeitung der arbeitsrechtlichen Bestimmungen, damit etwa in einer homosexuellen Partnerschaft lebende Mitarbeitende keine Kündigung von der katholischen Kirche befürchten müssten. (epd)