Eine neue Initiative will die Nutzung von Daten für soziale Projekt aus der Zivilgesellschaft unterstützen. Das Civic Data Lab (CDL) wolle Akteure und Projekte vernetzen, sie im Umgang mit Daten schulen und bei der Umsetzung von Vorhaben begleiten, teilte der Deutsche Caritasverband am Freitag in Berlin mit. Als Beispiele nannte der Wohlfahrtsverband eine Hotline für einsame Senioren oder die Vermittlung von Wohnungen. Zusammen mit zwei weiteren Vereinen realisiert und begleitet die Caritas die Initiative.
Das Angebot richtet sich demnach an Vereine, freie Initiativen bis hin zu lose organisierten Nachbarschaftsgruppen. Es umfasst rechtliche, technische und organisatorische Beratung in Sprechstunden, sowie die finanzielle Förderung von zunächst sechs bis acht Vorhaben.
Das Projekt soll zunächst bis März 2025 laufen und wird vom Bundesfamilienministerium gefördert. Nach den Worten von Caritas-Vorständin Susanne Pauser fehlt es bislang oft an Kompetenzen, Netzwerken und Mitteln für gemeinwohlorientierte Datenprojekte. Mit dem CDL könnten Daten sinnvoll für das Gemeinwohl genutzt werden.