Rund 56 Prozent aller Arbeitsmigranten aus Nicht-EU-Staaten berichten über Diskriminierung in Deutschland. Das geht aus einer in Nürnberg veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor. Demnach klagten rund 40 Prozent über entsprechend schlechte Erfahrungen bei der Wohnungssuche, 21 Prozent fühlten sich am Arbeitsplatz benachteiligt, ein weiteres Fünftel beim Umgang mit Ämtern oder Behörden. Weniger häufig hätten die Befragten im Umgang mit Schulen, Gesundheitseinrichtungen oder der Polizei Diskriminierung erfahren, heißt es weiter.
