Kultursenator Carsten Brosda (SPD) überreicht am Sonntag (11 Uhr) den mit 20.000 Euro dotierten Lessing-Preis 2025 der Stadt Hamburg an die Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky (Berlin). Mit dem Stipendium (10.000 Euro) des Lessing-Preises werde Anja Kampmann (Leipzig) ausgezeichnet, teilte die Hamburger Kulturbehörde am Dienstag mit. Beide Ehrungen werden im Thalia-Theater im Rahmen einer Matinee überreicht. Kostenlose Tickets sind beim Theater erhältlich.
Die gebürtige Greifswalderin Judith Schalansky und die gebürtige Hamburgerin Anja Kampmann zeichne beide eine „große Leidenschaft für die Kultur und unser gesellschaftliches Miteinander“ aus, sagte Brosda. Dabei geht es in ihrer Lyrik, ihren Romanen oder ihrer Buchgestaltung stets um ein wertebasiertes Weiterdenken aufklärerischer Impulse.
Der Lessing-Preis wurde 1929 vom Senat anlässlich des 200. Geburtstages von Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) gestiftet. Er wird alle vier Jahre vergeben.