Artikel teilen:

Kandidaten für Friedenspreis des Buchhandels gesucht

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sucht Kandidatinnen und Kandidaten für seinen renommierten Friedenspreis. Jeder kann Vorschläge machen.

Bis 1. März können Vorschläge für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels eingereicht werden
Bis 1. März können Vorschläge für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels eingereicht werdenImago/dts Nachrichtenagentur

Bürgerinnen und Bürger können ab sofort Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2026 vorschlagen. Ausgezeichnet werden solle eine „Persönlichkeit, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat“, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt am Main mit. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird am 11. Oktober zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche verliehen.

Stiftungsrat entscheidet über Friedenspreis-Kandidat im Juni

Vorschläge können bis zum 1. März beim Börsenverein eingereicht werden, Selbstvorschläge sind nicht möglich. Der Stiftungsrat des Friedenspreises wählt den Kandidaten oder die Kandidatin, die Entscheidung wird im Juni bekannt gegeben. Im vergangenen Jahr wurde der deutsche Historiker Karl Schlögel ausgezeichnet.

Seit 1950 verleiht der Börsenverein den Friedenspreis. Die Preisträger der vergangenen Jahre waren die amerikanisch-polnische Journalistin und Historikerin Anne Applebaum (2024), der Schriftsteller Salman Rushdie (2023) und der ukrainische Schriftsteller und Musiker Serhij Zhadan (2022).