Austausch

Jüdische Kulturtage

Geplant sind zahlreiche Veranstaltungen unter anderem mit Rundgängen, Konzerten und Lesungen zwischen Anfang September und Anfang Oktober.

Am 3. September eröffnen die „Jüdischen Kulturtage" (Symbolbild)

Niedersachsen. Die dritte Ausgabe der „Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide“ will erneut den Austausch mit Vertretern der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland fördern. Zwischen Anfang September und Anfang Oktober seien zahlreiche Veranstaltungen unter anderem mit Rundgängen, Konzerten und Lesungen geplant, teilten die Initiatoren vom „Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte“ am Dienstag in Braunschweig mit.

Eröffnung mit digitaler Veranstaltung

Eröffnet wird die Reihe am 3. September mit einer digitalen Veranstaltung mit dem Präsidenten des Netzwerks, Professor Cord-Friedrich Berghahn und dem Vorsitzenden des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, Michael Fürst.

Führungen durch Synagogen in Braunschweig und Hannover

Fürst sei auch Schirmherr der Veranstaltung. Bei der Veranstaltung „Fürst trifft Bischof – ein Gespräch“ am 19. September werde er mit dem Hildesheimer katholischen Bischof Heiner Wilmer über „Gott und die Welt diskutieren“. Bei drei Führungen durch Synagogen in Braunschweig und Hannover könnten die Teilnehmer außerdem heutiges jüdisches Gemeindeleben kennenlernen.

Vorreiter der jüdischen Aufklärung

Das „Israel Jacobson Netzwerk“ ist ein 2016 gegründeter Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Region um Braunschweig als weltweit bedeutenden Ort jüdischer Aufklärung bekanntzumachen. Hierzu organisiert das Netzwerk Veranstaltungen, beteiligt sich an Ausstellungen und publiziert über die regionale jüdische Geschichte. Namensgeber ist der Bankier und Rabbiner Israel Jacobson (1768-1828), der als Vorreiter der jüdischen Aufklärung und des Reformjudentums in Deutschland gilt. (epd)

Info
Internet-Veranstaltungen der Kulturtage: https://ij-n.de/events/

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